Washington Da Capital

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Bevor irgendwelche Eltern mich verklagen weil ich ihren Kindern Mist in den Kopf treibe (bin hier immerhin in den USA, dem Land der unbegrenzten Klagen), natürlich steht D.C. nicht für „Da Capital“ Es steht offensichtlich für „Destiny’s Child“. #murica #queenbey

Jedenfalls habe ich hier mein letztes Wochenende verbracht. Und ihr wollt ganz bestimmt alles darüber wissen! Wir sind Samstagmorgen angekommen (obwohl wir Freitag Abend in San Diego abgeflogen sind, ich finde Zeitzonen so faszinierend) und das mit nur 2 1/2 Stunden Schlaf. Mein Gast-Lüdde konnte auf dem Flug nicht mehr schlafen, sondern nur noch schreien, nachdem der Kerl vor ihm der Meinung war unangekündigt seinen Sitz nach hinten zu kippen und somit Kindchen’s Füße einzudrücken. Vielen Dank auch! Aber als die starke Frau die ich bin habe ich natürlich meine Stärke genutzt um trotzdem hardcore sightseeing zu betreiben:

Unser Hotel war in Laufweite zu den meisten Sights, so hab ich mich in meine Chucks geschmissen und bin während meine Gasteltern genappt haben alleine auf Sightseeingtour losgelatscht. Mein erstes Ziel war das weiße Haus, meinen Homie Obami besuchen. Wusstet ihr dass man IN das weiße Haus gehen kann? Natürlich nur mit Warteliste aka halbes Jahr vorher anmelden, das hätte man mir auch mal ein paar Monate früher verraten können! Aber auch von außen war der Anblick ganz schön, obwohl ich es mir ehrlich gesagt viiiiiiiiiel größer vorgestellt habe! In dem riesigen dazugehörenden Garten würde ich nur gerne mal ausreiten gehen (das denke ich mir IMMER wenn ich eine große Grünfläche sehe). #geschäftsidee #pferdeamweißenhausvermieten #obamahireme

Während ich dann schön Fotos von dem White House geknipst habe fielen mir zwei Mädels auf die eine PINKE, HÄSSLICHE BOWLINGTASCHE hatten. Die Au Pairs unter uns wissen schon was das bedeutet – Cultural Care Au Pairs! Kimi latscht also rüber und quatscht die beiden an, es waren tatsächlich Au Pairs aus ÖSTERREICH, was bedeutet ich konnte mal ein paar Minuten Deutsch reden. Daran erfreue ich mich hier wirklich immer wieder.

Auch auf dem Plan stand auch das Washington Monument, World War II Memorial, Lincoln Memorial und die National Mall steht ja sogesehen sowieso mit auf der Liste wenn man da ein bisschen rumläuft. Nicht auf der Liste stand meine ewige Suche nach einem Smoothie (den ich UNBEDINGT wollte). Erst 20 Minuten gelaufen – Laden zu – nochmal 10 Minuten gelaufen – die von Google Maps „Smoothie and Juice Bar“ hatte gar keine Smoothies – also nochmal 10 Minuten zu Jamba Juice gelaufen. Das nennt man #dedication! Anschließend nahm ich dann die Metro zum Smithsonian Museum of American Art nur um dann festzustellen, dass 100m vom Museum entfernt sich ein Smoothie Shop befindet, IN KURZER LAUFWEITE ZU MEINEM ALLERERSTEN STARTPUNKT. Alle Smithsonian Museums sind übrigens kostenlos, was auch der ausschlaggebene Punkt dafür war, dass ich in eines davon marschierte. Mein erster Museumsbesuch seit Jahren und der allererste alleine. Und ich LIEBTE ES. Ich habe so viel Zeit da drin verbracht – Werke angucken, die Geschichten dazu zu lesen, nachdenken, inspiriert werden. Ich nehme alles was ich jemals über die Langeweile von Museums gesagt habe zurück! Am Abend waren meine Füße dann echt tot und ich auch.

Sonntag wollte ich mich eigentlich um 13 Uhr in Georgetown mit einem Mädel dass ich aus einer Facebookgruppe kenne zum Lunch treffen. Aber totmüde wie ich war schlief ich direkt mal bis 14 Uhr. #sorryyyyyy. Hab mich in dem Moment wirklich gehasst, die ist da extra für mich hingefahren und hat da gewartet und ich tauch nicht auf. Richtiger Arschlochmove. Bin danach dann trotzdem noch nach Georgetown gefahren und bin ein bisschen rumgelaufen. Aber irgendwie hatte ich keine Motivation wirklich Sightseeing zu betreiben – kennt ihr das, wenn ihr nach einem richtig anstrengenden Tag am nächsten Morgen noch einen doofen Start habt und der ganze Tag sich dann wie ein Katertag anfühlt? – also bin ich nur durch ein paar Läden geschlendert, hab mir Essen gekauft, und bin zurück zum Hotel gelaufen. Morgens ging’s dann schon wieder weiter nach Maryland.

Washington Destiny’s Child ist definitiv einen Besuch wert! (hier ist übrigens auch die vegane Bakery „Sticky Fingers“ von der mehrfachen Gewinnerin von Cupcake-Wars! Hatte kein Cupcake da, aber die Pancakes waren geil!)

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Before any parents sue me because of planting shit in their kid’s brains (I mean I am in the USA, the country of unlimited lawsuits), of course D.C. does not mean „Da Capital“. It stands for „Destiny’s Child“. #murica #queenbey

Anyway, I spent my last weekend there. And you sure want to know everything about it! We arrived saturday morning (even though flying out of San Diego on friday evening, time zones are so fascinating) with 2 1/2 hours of sleep. My host-kiddo couldn’t sleep on the flight anymore after a dude reclined his seat without looking and crushing kiddo’s feet, so he screamed instead. Thank you very much, dude! But as the strong woman that I am I put all my strength into hardcore sightseeing anyway:

Our hotel was in walking distance to most of the sights, so I put on my converse and took off while my host parents were napping. My first destination was the white house, visiting my homie Obami. Did you know that you can actually go INTO the white house? Of course only by being on the list aka signing up about half a year in advance, and of course, I never get to know such things half a year in advance. But still, looking at it from the outside was quite cool, I imagined it to be muuuuuuuch bigger! I would love to go for a horse ride in the big garden (I always think this when seeing a big green space). #businessidea #rentinghorsesatthewhitehouse #obamahireme

While nicely taking photos of the White House I noticed two girls with a BIG, PINK, UGLY BOWLING BAG. The au pairs reading this will know what that means – Cultural Care Au Pairs! So I walk over to talk to them, they really were au pairs from Austria, so I could talk german for a few minutes again. I never thought I would be this excited to talk german one day.

Also on my plan was the Washington Monument, World War II Memorial, Lincoln Memorial and the National Mall is on the plan anyway if you walk around a little. Not on my list was my endless search for a smoothie (which I NEEDED). First walking 20 Minutes – store closed – walking 10 more minutes – no smoothies at this store (f*ck u google maps) – again walking 10 minutes to Jamba Juice. That’s what I call #dedication! Finally happy again I took the metro to the Smithsonian Museum of American Art, only to realize that there’s a smoothie shop less than 100 meters away from the museum. IN SHORT WALKING DISTANCE TO MY FIRST STARTING POINT. Btw – all Smithsonian museums are FREE – which is the main reason why I went there. My last museum visit was yeeeears ago, and this would be my first one ever completely alone. I LOVED IT. I spent so much time in there – looking at art, reading the stories to it, thinking, getting inspired.. I take everything I said about museums being boring back! At the end of the day my feet were done, and I was too.

On sunday I actually wanted to meet up with a girl I met in a vegan facebook group at 1pm in Georgetown. As I said, I was done after saturday, and I was jetlagged af, I slept until 2pm #whooopsie #sorryyyyyyy. I hated myself in that moment, this girl drove there all the way for me, waited there and I didn’t show up. Big ass shitheadmove. I drove to Georgetown anyway and walked around. But I had no motivation anymore to do real sightseeing – do you know when you had a bad start after an exhausting day the day before so your whole day feels hungover even without alcohol? –  so I just checked ot some shops, got food and walked back to the hotel. On the next morning we already left for Maryland again.

Washington Destiny’s Child is definitely worth a visit! (btw here’s the vegan bakery „Sticky Fingers“ by the winner of Cupcake Wars! I had no cupcake there, but the pancakes were awesome!)

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